Was tun wir den Kühen an?

Was tun wir nur den Kühen an?

Die bescheidene, anmutige Kuh ist ein edles Wesen, das sich selbstlos seit unzähligen Epochen in allen Nationen und Kulturen der Menschheit schenkt. Untersuchungen, durchgeführt von Prof. Christine Nicol an der Universität Bristol im Vereinigten Königreich, ergaben, dass Kühe ein starkes, vielschichtiges Gefühlsleben haben und Schmerz, Furcht und Ängstlichkeit und auch Sorgen um die Zukunft empfinden, genau wie wir. Professor John Webster, von der Universität Bristol, hat festgehalten, wie Kühe miteinander Freundschaft schließen. Aber wie wird dieses großzügige intelligente tierische Wesen behandelt? Um hohe Milchleistungen bei niedrigen Kosten zu erzielen, ist die Kuh der Neuzeit in ein Stück Maschine verwandelt worden, deren einziger Lebenszweck es ist, Milch zu produzieren.

Schauen wir uns nun die Anforderungen der Molkereiindustrie bezüglich der Milchproduktion an. Vergessen wir nicht: Das ist ein sachlicher Bericht über den landwirtschaftlichen Prozess und keine Darstellung vereinzelter Vorfälle. Für die Milchproduktion muss eine weibliche Kuh geschwängert werden, damit sie Milch für ihren Nachwuchs produziert. So werden im zarten Alter von 15 Monaten weibliche Milchkühe durch künstliche Befruchtung zur Schwangerschaft gezwungen. Dieser Vorgang ist extrem schmerz-haft für die Tiere, da unerfahrene landwirtschaftliche Helfer die Tiere oft in Gestelle stecken und einen Metallstab benutzen, um sie gewaltsam zu befruchten. Eine noch schmerzhaftere Methode, eine Schwangerschaft zu erzeugen, die zunehmend beliebter geworden ist, ist der Embryonentransfer, bei dem Embryos in einer Kuh herangezogen und dann in eine andere implantiert werden. Eine Kuh hat neun Monate Tragezeit, genau wie die Menschen.

Wenn ein Kalb geboren wird, wird es, wenn es weiblich ist, als Milchkuh aufgezogen. Wenn es männlich ist, wird es vielleicht auf der Stelle mit einem Vorschlaghammer getötet; dann lässt man es ausbluten, um es zu Kalbfleisch zu verarbeiten.

Die Trennung von Mutter und Kalb ist extrem schmerzhaft für beide. Oft hört man Schreie von Mutter und Kind, die nacheinander rufen. Die Milch produzierende Mutterkuh wird dann am Hals angekettet und in einem Verschlag gehalten, der nahezu keine Bewegungen erlaubt. Es gibt kein Weiden auf grünem Gras, sondern diese natürlichen Pflanzenfresser werden mit Eiweiß-Kraftfuttermischungen gefüttert, die Material von anderen toten Tieren auch von Kühen enthalten. Die Milchkühe werden also nicht nur zu Fleischfressern sondern auch zu Kannibalen gemacht. Diese ballaststofffreie und mit Krankheitserregern belastete Kost ist oft die Ursache dafür, dass die Kühe fehlernährt sind und kann Gehirn zersetzende Krankheiten, wie den Rinderwahnsinn oder BSE, hervorrufen.

Junge Milchkühe bekommen dann Vakuummaschinen an Zitzen oder Euter befestigt und ihre Milch wird ihnen auf schmerzhafte Weise herausgesaugt. Milchkühe werden 365 Tage im Jahr gemolken. Damit die Holsteiner Milchkühe ganzjährig Milch produzieren, müssen sie durchgehend trächtig sein, d. h. dass sie zwei oder drei Monate nach der Geburt wieder auf schmerzhafte Art besamt werden.

Und dieser Vorgang wiederholt sich für den Rest ihres kurzen Lebens. Um die Produktion weiter zu steigern, spritzt man den Kühen auch Rinder Wachstumshormone, die bei Menschen Geburtsschäden und sogar verschiedene Krebsarten verursachen können.

Durch die gegenwärtigen Methoden produzieren die Holsteiner zehn Mal mehr Milch als normalerweise, das sind ungefähr 100 Pfund am Tag. Das ist eine unangemessen hohe Milchproduktion; und die Methoden, durch die sie erreicht wird, machen die Tiere extrem krank und anfällig für Entzündungen durch Bakterien und Viren.

Ein anderer Zustand, unter dem diese armen Kreaturen oft leiden, ist das Milchfieber, verursacht durch einen Kalziummangel, der zu Osteoporose führt. Das bedeutet, dass die Kühe oft einfach beim Gehen oder wenn sie ausrutschen Knochenbrüche erleiden.

Die häufigste Krankheit, die 50 % aller Milchkuhherden betrifft, ist die chronische Mastitis eine schmerzhafte Euterentzündung Dennoch werden die Kühe weiter gemolken, was dazu führt, dass Blut und Eiter aus der Infektion in die Milch gelangt, die von Menschen verzehrt wird.

Bis zu 750 Mio. Eiterzellen pro Liter wurden bereits in Milchprodukten gemessen. Um diesen Zustand zu reduzieren, werden die Kühe mit Antibiotika vollgepumpt. Außerdem werden die Euter der Milchkühe so unverhältnismäßig groß, dass ihre Hinterbeine ständig gespreizt sind, was Lahmheit hervorruft.

Die Tiere werden ständig mit elektrischen Stäben angestoßen, damit sie sich nach hinten bewegen, urinieren und ihre Ausscheidungen in Rinnen hinterlassen. Die Lebensbedingungen von Milchkühen sind daher extrem unhygienisch und verursachen Hufinfektionen und andere Krankheiten. Die natürliche Lebens-dauer einer Milchkuh liegt unter normalen Bedingungen bei 25 Jahren, aber unter den gegenwärtigen Bedingungen der Massenviehhaltung verringert sich diese Spanne auf 3 bis 5 Jahre. Was geschieht also, wenn eine Milchkuh nicht mehr nützlich ist? Die Antwort ist: Sie wird zu Hackfleisch für Burger und andere zusammengesetzte Fleischprodukte verarbeitet. Nachdem die Milchkühe alles für uns gegeben haben, bedienen sich die Menschen weiterhin bei ihnen. Die unproduktiven Kühe werden mit Elektrostäben von der Herde getrennt und auf Lastwagen verladen.

Diese Erfahrung ist für die Tiere sehr Furcht einflößend. Viele von ihnen sind so schwach, dass sie die Fahrt zum. Schlachthaus nicht überleben. Andere enden mit gebrochenen Beinen oder gebrochenem Rückgrat. Kühe, die nicht laufen können, werden mit Ketten herausgezerrt und einfach zum Sterben liegen gelassen, während sie sich verzweifelt unter qualvollen Schmerzen winden.

Die Antwort ist: Sie wird zu Hackfleisch für Burger und andere zusammengesetzte Fleischprodukte verarbeitet. Nachdem die Milchkühe alles für uns gegeben haben, bedienen sich die Menschen weiterhin bei ihnen. Die unproduktiven Kühe werden mit Elektrostäben von der Herde getrennt und auf Lastwagen verladen. Diese Erfahrung ist für die Tiere sehr Furcht einflößend. Viele von ihnen sind so schwach, dass sie die Fahrt zum. Schlachthaus nicht überleben. Andere enden mit gebrochenen Beinen oder gebrochenem Rückgrat. Kühe, die nicht laufen können, werden mit Ketten herausgezerrt und einfach zum Sterben liegen gelassen, während sie sich verzweifelt unter qualvollen Schmerzen winden.

Im Schlachthaus betritt die Kuh eine Betäubungsbox, wo ihr Kopf festgehalten und ihr ein Metallbolzen mit einem Bolzenschussapparat in den Schädel geschossen wird. Diese Betäubungsmethode ist oft unwirksam und muss eventuell noch zwei- oder dreimal wiederholt werden. Die Kuh wird dann am Bein angekettet und mit dem Kopf nach unten an ein Förderband gehängt, wo sie stirbt, indem man ihr die Halsschlagader aufschneidet und sie ausbluten lässt. Oft erlangen Kühe, die elektronisch betäubt wurden, das Bewusstsein wieder und erleben bei klarem Verstand, dass sie zu Tode bluten. Da sie aufgehangen sind, läuft ihnen das Blut oft in die Nasenlöcher und in den Hals und lässt sie Erstickungsanfälle erleiden. Manche Kühe sind noch trächtig, wenn sie geschlachtet werden und haben aufgrund ihrer Notlage eine Frühgeburt. Die fötalen Kälber werden dann auf die Seite gezogen und gesondert geschlachtet, wobei ihre Haut als Wildleder verkauft wird und einen besonders hohen Preis wegen seiner Weichheit erzielt. Das Blut des früh geborenen Kalbes wird auch entnommen und in der Pharma-Industrie und ähnlichen Zweigen verwendet, indem Zellkulturen für Experimente angelegt werden.

Den meisten Verbrauchern ist nicht klar, dass eines der Nebenprodukte der Milchindustrie Kalbfleisch wahrscheinlich eine der Fleischsorten ist, die auf besonders grausame Art erzeugt werden. Wenn eine Milchkuh kalbt, wird das Kalb oder die Babykuh sofort von der Mutter getrennt; wobei manche Produzenten einen Tag warten, bis sie den Nachwuchs wegnehmen. Das Kalb wird dann großgezogen, um zu Rind- oder Kalbfleisch zu werden. Wenn es Letzteres werden soll, kommt es in eine Kalbskiste eine extrem bewegungseinschränkende Box, die einen Querschnitt von etwa 60 cm hat, in der das Kalb nicht stehen, sich nicht bewegen oder umdrehen kann. Um die Bewegungen noch mehr einzuschränken, werden die jungen Geschöpfe mit Ketten am Hals ruhig gestellt. Diese Methoden verhindern das Muskelwachstum, damit das Fleisch zart bleibt. Die Kälber werden mit einem Milchersatz gefüttert, dem es an Eisen und Faserstoffen mangelt, um so Blutarmut hervorzurufen was das Fleisch weißer und begehrenswerter für den Verkauf an Restaurants macht. Typischerweise wird ein Kalb, das als weißes Kalbfleisch verkauft wird, im jungen Alter von vier bis sechs Monaten geschlachtet. Manche Kälber werden schon nach ein paar Stunden oder Tagen als Baby-Kalbfleisch geschlachtet. Operationen, die an jungen Kälbern durchgeführt werden, sind u. a. die Kastration der männlichen Tiere, das Entfernen der Hörner und das Kupieren des Schwanzes ein Vorgang bei dem der Schwanz abgeschnitten wird, damit er nicht angefressen werden kann.

Die Behandlung der Kühe zur Rindfleischproduktion umfasst üblicherweise viele der Methoden, die bei Milchkühen und Kälbern angewandt werden. Die Rinder bekommen wiederholt Brandzeichen mit einem heißen Eisen, das ihnen Brandwunden dritten Grades zufügt. Und nicht nur das: Die Männchen werden zudem noch kastriert und die Hörner werden ihnen gewöhnlich von ungelernten Personen unter unhygienischen Bedingungen ohne Schmerzmittel entfernt, um die Kosten gering zu halten.

Die Rinder leben zusammengepfercht auf Futterplätzen und laufen in ihren eigenen Exkrementen umher. Sie werden mit einer Mischung aus Getreide und Füllstoffen gefüttert, die auch Tierabfälle, Exkremente und sogar Sägemehl beinhalten. Diese Ernährung führt oft zu Erkrankungen. Aber dann werden sie wieder mit Medikamenten und Antibiotika vollgepumpt, um sie so lange am Leben zu erhalten, bis sie groß und fleischig genug sind, um ins Schlachthaus zu gehen, wo sie dasselbe Schicksal wie die Milchkühe erleiden.

Nicht ein Teil der Kuh wird verworfen: die Lippen, die Zunge, Fett, Schwanz, Organe, Speiseröhre und andere Teile werden als menschliche Nahrung verwendet. Mandeln und Luftröhre werden zu Tierfutter, Fett und Knochen zu Gelatine und Klebstoffen verarbeitet, während Nebennieren, Gallenblase und Lunge von der Pharmaindustrie verwendet werden. Der Mutterkuchen wird in Kosmetika verarbeitet, während das Fell gereinigt, behandelt und zu Leder für Kleider und Taschen verarbeitet wird.

Es gibt einen Weg, diese nutzlose Grausamkeit zu beenden und diesen schönen empfindsamen Mitbewohnern ein glückliches erfülltes Leben zu ermöglichen. Die Lösung ist, sich für eine mitfühlende VEGANE Ernährung zu entscheiden.
Quelle: http://tierschutznews.ch/2011/menschen/vegetarismus/710-die-kuh.html

Das Leiden der Kühe - heimliche Aufnahmen

offenbaren krasse Tierschutz-Verstöße

Heimlich gefilmte Aufnahmen aus einem Schlachthof in Niedersachsen offenbaren krasse Verstöße gegen den Tierschutz. Der Fall entlarvt zudem ein System.

Milchbauern entsorgen offenbar gezielt altersschwache oder lahmende Tiere, indem sie die Kühe illegal in Schlachthöfe transportieren lassen. Das zeigen verdeckt gefilmte Aufnahmen aus einem Schlachtbetrieb, die der Tierschutz-Verein "Soko Tierschutz" auswertete. Der Stern berichtet über den Skandal in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Bilder stammen aus der Vieh und Fleisch Karl Temme GmbH im niedersächsischen Bad Iburg. Sie dokumentieren über mehr als einen Monat erschreckende Zustände im Umgang mit ausgezehrten Kühen. Tiere, die nicht mehr laufen können, wurden vielfach per Kette und Seilwinde über die Lkw-Rampe und den Stallboden geschleift, bevor sie der Schlachtung zugeführt wurden. Andere Bilder zeigen Rinder, die zu viert hilflos auf einem Haufen liegen oder ein Tier, das zusammenbricht, und mit Elektroschockern traktiert wird, damit es ein Stück vorwärts kriecht.

Vorgehen ist tierquälerisch

Friedrich Mülln, Gründer von "Soko Tierschutz", sagt: "Im Überwachungszeitraum haben wir mindestens 168 Tiere gezählt, die von der Ladefläche in den Schlachtbetrieb geschleift wurden." Eine derartige Praxis ist tierquälerisch. Das Tierschutzgesetz gebietet, dass Tieren keine unnötigen Leiden zugeführt werden. Außerdem verlangt die Tierschutztransportverordnung, dass Rinder nur dann verladen werden dürfen, wenn sie aus eigener Kraft auf die Transporter und wieder herunter gelangen.

Das zuständige Kontrollamt, der Veterinärdienst Osnabrück, wurde mit den Aufnahmen konfrontiert. Das Amt bestätigt:"Die Bilder zeigen in der Tat schwerwiegende Tierschutzverstöße." Inwiefern auch Kontrolleuren Versäumnisse vorzuwerfen sind, solle nun geprüft werden. Sie wurden vorerst vom Dienst abgezogen.

Der Fall entlarvt ein System

Der Schlachthof Temme bestreitet in einem anwaltlichen Schreiben an den stern indes Missstände. Zudem behauptet man, Temme sei für eine detaillierte Stellungnahme nicht hinreichend konkret konfrontiert worden.

Mehr als vier Millionen Milchkühe leben in Deutschland. Tiere, die nicht transportfähig sind, müssen eigentlich direkt auf den Höfen getötet werden. Doch das erhöht für die Landwirte die Kosten: entweder für eine aufwendige Hausschlachtung oder für die Entsorgung des Kadavers. Der Fall aus Niedersachsen entlarvt somit ein System: Offensichtlich finden sich Viehhändler sowie kleinere Schlachtbetriebe, die auch malade Tiere annehmen.

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Krankheiten und ein früher Tod

Ja, die Information ist richtig. Die enorme Milchleistung bringt den Organismus der Kuh in Grenz-bereiche. Diese Maximalleistung hält die Kuh nur zwei bis drei Laktationsperioden durch. Im Durchschnitt landet sie mit vier bis fünf Jahren und nach zwei bis drei Trächtigkeiten auf dem Schlachthof.

Aufgrund der hohen Milchleistung entgleist der Stoffwechsel. Die Hochleistungskuh läuft Gefahr, ihr eigenes Körperfett abzubauen, um die Milchleistung erbringen zu können. Sie erkrankt an der sogenannten Ketose und einer Verfettung der Leber. Übersteht sie diese Laktation, so hat sie mit großer Wahrscheinlichkeit Pro-bleme, erneut tragend zu werden, ohne gynäkologische Probleme abzukalben und gesund in eine neue Laktation zu gehen.

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